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Blasmusik im Zeichen der Elemente

Tiroler Tageszeitung vom 22.11.2016

St. Anton am Arlberg –In der WM-Halle spitzten am Samstagabend rund 500 Blasmusikfreunde die Ohren, als die Stadtmusikkapelle Landeck zum „Music Project“ unter dem Motto „Wasser, Feuer, Luft und Erde“ ansetzte. Fazit: Die Erwartungen des Publikums konnten voll erfüllt werden. Im ersten Konzertteil bewegte sich die Kapelle mit gewohnter Leichtigkeit und Präzision durch Händels „Wassermusik“. Zur „Sinfonie der Lieder“ von Johan de Meij ließen 150 junge Leute im Alter von sechs bis 20 Jahren ihre Stimmen erklingen. Der Kinderchor, das Jugendensemble und die Gesangsschülerinnen der Landesmusikschule Landeck, die Chöre der NMS Landeck, VS Flirsch, VS St. Anton und der NMS St. Anton intonierten mit der Oberländer Sängerin Simone Zöhrer-Varrone eine Auswahl deutscher Gedichte aus dem 19. Jahrhundert. In der zweiten Hälfte des 35-minütigen Werkes wurden die Themen Wiedergeburt, neues Leben und Hoffnung musikalisch verarbeitet.

Milano – Gran Marcia von Amilcare Ponchielli, La Tregenda aus „Le Villi“ von Giacomo Puccini und Pilatus: Der Drachenberg von Steven Reinecke waren im zweiten Konzertteil weitere eindrucksvolle Beispiele perfekter sinfonischer Blasmusik, ehe nochmals die Kinder- und Jugendchör­e bei „Conquest of Paradise“ und „We Are the World“ zum große­n Finale antraten.

Das zweite Konzert des „Music Project 2016“ der Stadtmusikkapelle Landeck beginnt am Samstag, 26. November, um 20.15 Uhr im Stadtsaal. Weitere Infos sind unter www.stadtmusikkapelle-landeck.at zu finden. (psch)

 

 

Elemente und ihre musikalische Interpretation

St. Anton: Erste Auflage des Konzertformats „Music Project“

Rundschau vom 23.11.2016 von Elisabeth Zangerl

Das beliebte und seit 15 Jahren erfolgreiche Konzertformat der Stadtmusikkapelle Landeck, „Music Project“, wird heuer seinem Namen mehr als gerecht - erstmals wird dieses an zwei unterschiedlichen Orten abgehalten. Den Auftakt bildete das Konzert im Rahmen des St. Antoner Kulturherbstes am vergangenen Samstag – eine weitere Auflage ist für das kommende Wochenende in Landeck angesetzt. Das „Music Project“ unter der musikalischen Leitung von Helmut Schmid geht aber auch organisatorisch neue Wege: „Elements of Life“ war der Titel des neu konzipierten Programms, das in musikalischer Form die vier Elemente aufgreift und neben dem instrumentalen Part auch einen gesanglichen Schwerpunkt unter Mitwirkung von rund 150 Kindern eines Projektchors artikulierte.

Das beliebte Konzertformat wurde heuer auf neue Füße gestellt“, versprachen die Organisatoren bereits im Vorfeld. Im Rahmen des Primavera Konzertes 2014, in welchem die Musikkapelle St. Anton im Landecker Stadtsaal gastierte, wurde die Idee zu diesem „Gastkonzert“ aufgegriffen:

„Wir freuen uns, im Rahmen des St. Antoner Kulturherbstes konzertieren zu dürfen und freuen uns auf einen entspannten Abend“, begrüßte der Obmann der Stadtmusikkapelle Landeck, Peter Vöhl. Thematisch gewidmet war das anspruchsvolle Programm, ausgewählt durch den musikalischen Leiter und Dirigenten der Stadtmusikkapelle Landeck, Helmut Schmid, in diesem Jahr den Elementen des Lebens. Wasser, Feuer, Luft und Erde – deren musikalischer Interpretation widmeten sich im Laufe der Zeit immer wieder Komponisten – eine Auswahl davon bildete den Konzertschwerpunkt unter dem Titel „Elements of Life.“ „Sie hören heute Lieder, die das Leben schreibt“, leitete Moderatorin Claudia Bachmann den musikalischen Auftakt mit der „Wassermusik“, die vielfach mit einer Bootsfahrt in Verbindung gebracht wird, von Georg Friedrich Händel, ein.

 

INS LAND DER AUFGEHENDEN SONNE.

 

Die Reise führte weiter in das Land der aufgehenden Sonne - „Hymn to the Sun - With the Beat of Mother Earth“ des japanischen Komponisten Satoshi Yagisawa beschreibt einen unvergleichlichen Sonnenaufgang und die Schönheit unserer Natur mit einem klangvollen Wechselspiel der Register. „Der emotionale Höhepunkt ist die gesangliche Beschreibung des Sonnenaufgangs“, hieß es in der Moderation. Das letzte Stück des ersten Konzertteils wurde von einem 150köpfigen Projektchor sowie der Landecker Gesangssolistin Simone Zöhrer-Varrone begleitet. Der Niederländer Johan de Meij war bereits im Jahr 2012 mit dem Auftragswerk „Via Claudia“ zu Gast im Stadtsaal Landeck. Vier Jahre später kam seine Sinfonie Nr. 4, die „Sinfonie der Lieder“ gemeinsam mit der Landecker Sopranistin Simone und einem großen Kinder- und Jugendchor, bestehend aus über 150 Kindern und Jugendlichen aus dem Bezirk Landeck, zur Aufführung. In das Projekt des Musikchors involviert waren der Kinderchor (Leitung Simone Zöhrer-Varrone), das Jugendensemble (Leitung Ruth Müller), GesangschülerInnen der LMS Landeck, die Schulchöre der NMS Landeck (Leitung Angelika Juen), VS Flirsch (Ltg. Christa Zangerl), VS St. Anton (Leitung Annelies Keim) und die NMS St. Anton (Leitung Günther Öttl).

 

EINE REISE UM DIE WELT.

 

Der zweite Konzertteil war eine musikalische Reise, begonnen in Italien mit dem Werk „Milano – Gran Marcia“ von Amilcare Ponchielli und „La Tregenda“ aus „Le Ville“ von von Giacomo Puccini. Inspiration für die Komposition „Pilatus: Der Dracheberg“ fand Steven Reineke in der faszinierenden Sagenwelt des Pilatus Massives der Schweiz. Als Höhepunkt des Abends kamen zum Schluss noch einmal die Kinder und Jugendlichen zum Einsatz – „Conquest of Paradise“ und „We are the world“ bescherten tosenden Zuschauerapplaus, der mit einer Zugabe belohnt wurde. 

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