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Ein Bericht der Tiroler Tageszeitung vom 27.11.2017 - von Markus Hauser

Die Solisten der Stadtmusikkapelle Landeck ließen die Zuhörer im siebten Himmel schwelgen – im Bild Franz Huber (Horn). Foto: © Markus Hauser

 

Landeck – Frei nach dem Motto „Weshalb in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ hat man sich bei der Stadtmusikkapelle Landeck unter der Leitung von Helmut Schmid ganz auf die solistischen Qualitäten der Musikanten in den eigenen Reihen besonnen.

Musikanten mit Konservatorium-Abschluss gibt es in der Kapelle zuhauf. Ihr Können ist fürwahr von meisterlicher Qualität. Mit Gioachino Rossinis Ouvertüre zu „Il Barbiere di Siviglia“ und Philip Sparkes „Dance Movements“ stand im ersten Teil des Abends höchste kompositorische Raffinesse auf dem Programm. Komplexe rhythmische Strukturen, finger- und blastechnisch allerhöchste Ansprüche forderten die Musiker und das Publikum.

Mit erlesener Filmmusik im zweiten Teil fühlte man sich im wahrsten Sinn des Wortes „Wie im Himmel“. Den Ohrwurm „Gabriella’s Song“ von Stefan Nilson aus dem gleichnamigen Film realisierten die Solisten Franz Huber (Horn) und Norbert Sailer (Trompete) in einer blastechnischen wie musikalischen Qualität, dass man sich fühlte wie im Himmel. Bei Yirumas „River Flows in You“ muss es sich definitiv um einen vom Himmel geschaffenen Fluss handeln. Daniel Thurner als Solist am Klavier ließ ihn alle Seelen im Saal berührend fließen. Seinen großen und ebenfalls umjubelten Auftritt hatte der Saxophonist Andreas Zangerl in Hans Zimmers Filmmusik zu „Pirates of the Caribbean“. Dafür gab es ebenso „Standing Ovations“ wie für die drei Zugaben. Mit „Dort tanzt Lulu“ in einer Version von Otto M. Schwarz entließen die Stadtmusikanten ein überglückliches Publikum mit himmlischen Glockenklängen aus dem Stadtsaal.

Das Music Project 2017 verdient in Sachen technische Ansprüche und Publikumswirksamkeit die Note „herausragend“. (hau)

Ein Bericht der Rundschau Landeck - 29.11.2017 - Unterpirker

Cäcilienkonzert als brillanter Hörgenuss

Stadtmusikkapelle Landeck zauberte auf einem Klangteppich

(upi) Das war wieder vom Erlesensten, was die Stadtmusikkapelle beim diesjährigen Music Project im Stadtsaal Landeck präsentierte. Vor dem begeisterten und hingerissenen Auditorium bot das Orchester einen überaus stilvollen und edlen Abend – nicht zuletzt aufgrund der fabelhaften Leitung von Dirigent Helmut Schmid.

 

Internationale Gäste (u. a. aus der Schweiz und Deutschland), RAI Bozen, zahlreiche honorige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, sie alle waren gekommen, um sich das Cäcilienkonzert 2017 der Stadtmusikkapelle Landeck nicht entgehen zu lassen. Auch die Speckbacher Stadtmusikkapelle war zugegen, „und unsere Freunde aus Hall werden gemeinsam beim Primavera-Frühlingskonzert mit uns spielen“, erklärte Obmann Peter Vöhl anfangs. Und dann ging es mit Meisterwerken der Klassik und Filmmusik auch schon los. Mit einem einleitenden, noblen Marsch (aus der Serenade für Bläser in DMoll) von Antonin Dvorak, gefolgt von Gioacchino Rossinis Ouvertüre ‚Der Barbier von Sevilla‘. Erhebend und flott präsentierte das Ensemble dieses weltberühmte Stück, um nach ersten Bravo-Rufen aus dem Publikum den wohl schwierigsten sowie musikalisch differenziertesten Part in Angriff zu nehmen: ‚Dance Movements‘ von Philip Sparke. Dabei legte das bestens gelaunte Orchester ein in den Nuancen besonders fein abgestimmtes Klangerlebnis hin, hochgradig filigran und gleichzeitig schwungvoll samt außerordentlich imponierendem Bläserspiel.

FAMOS.

Es war für die Stadtmusikkapelle die höchste Herausforderung an diesem Abend, vier ungemein anspruchsvolle tanzrhythmische Sätze den treuen Besuchern und Freunden mitreißend vorzutragen. Was auch blendend gelang. Zuvor andächtige Stille im Publikum wechselte anschließend zu tosendem Applaus, und bereits zur Pause sollten die Besucher mit einem gustiösen Hörgenuss sondergleichen verwöhnt worden sein.

Der zweite Teil des diesjährigen Cäcilienkonzertes gehörte der Filmmusik. Beschwingt peppige Melodien wechselten u. a. mit berührenden Momenten, als etwa Norbert Sailer (Flügelhorn) und Franz Huber (Horn) ganz phantastisch ihre Soli zu ‚Gabriellas Song‘ (aus dem Film: ‚Wie im Himmel‘) anstimmten. Unter die Haut gehend ebenfalls die Performance von Daniel Thurner am Klavier wie auch jene von Sopransaxophonisten Andreas Zangerle und Romina Pircher (Gesangssolo). Nach dem großartig gespielten ‚At world’s end‘ (Piraten der Karibik) wurde der Abend mit ‚All the best‘ (Otto M. Schwarz) offiziell gebührend beschlossen.

Fazit: Eine einmal mehr exzellente Darbietung der Stadtmusikkapelle! Brillant durch das famose Klangereignis führte Moderatorin Claudia Bachmann.

Ein Bericht der Bezirksblätter Landeck - 29.11.2017 - von Daniel Schwarz

Unvergleichliche Meisterwerke mit besonderen Herausforderungen erwarteten die Konzertbesucher des Music Project 2017.

LANDECK (das). Am 24. und 25. November fand das sogenannte "Music Project 2017" der Stadtmusikkapelle Landeck statt. Zahlreiche Ehrengäste waren am Freitag in den Stadtsaal gekommen um bei diesem hochkrätigen Musikabend dabei zu sein. Obmann Peter Vöhl konnte unter anderem Dekan Martin Komarek, Bürgermeister Dr. Wolfgang Jörg, zahlreiche Stadträte der Stadt Landeck und die Ehrenmitglieder der Musikkapelle Landeck begrüßen. Besonders freute sich der Obmann die Speckbacher Musikkapelle Hall in Landeck begrüßen zu können. Abschließend bedankte er sich bei allen Sponsoren und Unterstützern, die solche Veranstaltungen erst möglich machen. Die Besucher wurden charmant von Claudia Bachmann durch den Abend geführt und so auf manche Hintergrundinformationen aufmerksam gemacht. 

Meisterwerke der Klassik und der Filmmusik

Mit einem einleitenden Marsch, welcher an eine Gepflogenheit aus dem 18. Jahrhundert erinnert Musiker während einer Serenade auf- und abtreten zu lassen, wurde das Konzert eröffnet und getreu dem Motto "Dance Movements" wurde der erste Teil des Konzerts, mit dem spektakulärsten aber auch schwierigsten Werk der Blasorchsterliteratur, fulminant abgeschlossen.
Im zweiten Teil des Abends entführte die Musikkapelle die Besucher in die Welt des Kinos und der Filme. Bekannte Melodien aus Filmen wie "Star Wars", "Wie im Himmel", "Fluch der Karibik" oder "Twilight- Breaking Dawn" wurden hier interpretiert und von den überragenden Solisten perfekt in Szene gesetzt. So musizierten Norbert Sailer (Flügelhorn) und Franz Huber (Horn) gemeinsam den romantischen "Gabriella's Song", Daniel Thurner trat mit dem Klavier zu "River Flows in You", in einer speziellen Version für Blasorchester,  in Erscheinung und der Sopransaxophonist Andreas Zangerle nahm, gemeinsam mit den Gesangssolisten der Stadtmusikkapelle, die Zuhörer ans Ende der Welt aus dem Film "Fluch der Karibik- At World's End" mit.

Nach dem finalen Titel "All the Best", welches die Musikkapelle den Zuhörern mit auf den Weg geben möchte, nämlich "alles Gute", gab es "Standing Ovations" des Publikums, dafür wurden diese mit speziellen und außergewöhnlichen Zugaben von der Stadtmusikapelle belohnt.

ANREISE LANDECK

 
 

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