EIN FEST DER BLASMUSIK
Aktualisiert: vor 4 Tagen

„Primavera 2026“ mit beiden Stadtmusikkapellen
Rundschau Landeck – ein Bericht von Helga Maria Pircher
Alles, was Blasmusik zu bieten hat, erlebten die Zuhörer beim diesjährigen Frühjahrskonzert der Stadtmusikkapelle Landeck. Das Primavera-Format, zwei Kapellen mit unterschiedlichen Zugängen zur Interpretation von Blasmusik, hat sich in den beiden Jahrzehnten etabliert und auch überregionale Aufmerksamkeit erregt. Heuer lud die Stadtmusikkapelle Landeck als Gast die Perjener Rotjacken (die Stadtmusikkapelle Landeck-Perjen feiert heuer den 100. Geburtstag) ein.
Johan de Meijs „Symphony No. 1“ war der Beitrag der Stadtmusikkapelle. Komponiert im späten 20. Jahrhundert, wollte Meij mit seinem Werk nicht die Geschichte von Tolkiens „Herr der Ringe“ nacherzählen, er wollte vielmehr die Figuren und die Stimmung der mystischen Welt Tolkiens mit Musik ausdrücken. Die Sinfonie komponierte er für große Blasorchester; vom Orchester der Belgischen Armee im Jahre 1988 uraufgeführt, wurde es schnell eines der bedeutendsten Werke der sinfonischen Blasmusik. Unter dem Dirigat von Helmut Schmid gelang es den Landeckern, die Intention des Komponisten perfekt umzusetzen; man fühlte sich in die mystische Stimmung der Phantasiewelt Tolkiens versetzt, die Virtuosität der Musiker tat ihr Übriges.

Potpourri von beliebten Melodien
Jakob Seiwald und seine Perjener verführten nach der Pause die Zuhörer in die Welt populärer Melodien. Auf die „Overture zu Candide“ aus Bernsteins amerikanischer Oper folgte ein Arrangement von Sahashi Toshihiko mit Mozart-Melodien. Weiter ging es mit bekannter Musik aus großartigen Filmen, etwa aus dem Actionfilm „Mission Impossible“ oder „Rocky IV“ (arrangiert von Hermann Delago); ebenso begeisterte ein Medley von James-Bond-Songs. „Take Five“ von Paul Desmond, eines der erfolgreichsten Jazz-Musikstücke des Dave Brubeck Quintetts, arrangiert von Marc Saurer, ergänzte die Filmmusik. Zum Abschluss gab es den flotten Marsch „Jubelklänge“ des deutschen Komponisten Ernst Uebel.
„Standing Ovations“ gab es für beide Kapellen. Ganz ohne Zugabe wurden die Zuhörer nach diesem wunderbaren Konzertabend nicht in den lauen Sonntagabend entlassen.

Fulminantes Doppelkonzert begeisterte
Bezirksblätter Landeck – ein Bericht von Dr. Johanna Tamerl
LANDECK (jota). "Primavera" bedeutet auf italienisch "Frühling". Unter diesem Motto fand das Doppelkonzert der Stadtmusikkapelle Landeck gemeinsam mit der Stadtmusik Landeck-Perjen statt. Konzertgenuss auf höchstem Niveau.
Zu einem besonderen "Frühlingskonzert" luden die beiden Landecker Musikkapellen in den Stadtsaal. Nach dem Sektempfang mit der Perjener Blechharmonie eröffnete die Stadtmusikkapelle Landeck unter der musikalischen Leitung von Helmut Schmid mit "Symphony No. 1 The Lord of the Rings" von Johan de Meij den Konzertabend.
Im zweiten Teil waren Highlights wie "Mission Impossible" oder ein "James Bond Medley" von der Stadtmusik Landeck-Perjen unter der musikalischen Leitung von Jakob Seiwald zu hören. Der Marsch "Jubelklänge" wurde 1926 komponiert, dem Gründungsjahr der Perjener Rotjacken. Die Solisten beider Kapellen überzeugten mit ihrer hohen musikalischen Virtuosität. Höchstes Niveau und ausgewählte Musikstücke ließen den Abend zu einem besonderen Konzertereignis werden.Gratulationen gab es zum 100-jährigen Bestandjubiläum der Stadtmusik Landeck-Perjen, die heuer mit verschiedensten Konzerten ihr Jubiläum feiert. Die Obleute Peter Vöhl und Peter Dapoz zeigten sich von der Zusammenarbeit begeistert, ebenso wie die zahlreichen Konzertbesucher, die Musikgenuss vom Feinsten genießen konnten. Der Stadtsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. BH Siegmund Geiger, Bgm. Herbert Mayer, Vizebürgermeister Mathias Niederbacher, WK-Geschäftsstellenleiter Otmar Ladner oder der langjährige Perjener Kapellmeister Hermann Delago freuten sich über das ausgezeichnete Doppelkonzert.




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